Auslegung eines Druckluftleitungssystems

Befolgen Sie diese drei Schritte, um mit der Auslegung Ihres Druckluftleitungssystems zu beginnen. Vergessen Sie nicht, während des Auslegungsprozesses unsere intelligenten Tools zu nutzen, die Ihnen dabei helfen, den perfekten Rohrdurchmesser zu ermitteln, den Druckabfall zu berechnen und Ihre zukünftige Installation zu visualisieren.

1. Erstellen Sie eine Maschinenliste mit einer Zeichnung

Zeichnen Sie die Anordnung Ihrer Kompressorstation auf.
Der Ausgangspunkt für die Auslegung und Dimensionierung Ihres Druckluftnetzes ist eine vollständige Maschinenliste, in der alle Ihre Druckluftverbraucher aufgeführt sind, sowie eine Zeichnung oder Skizze Ihrer Fläche mit sämtlichen Verbraucherstationen.

Lokalisieren Sie außerdem Ihre wichtigsten Verbraucher im Netzwerk. Wählen Sie je nach Verbraucher die entsprechenden Haupt- und Nebenleitungen aus. 

2. Bestimmen Sie den Rohrdurchmesser

Wählen Sie je nach Verbraucher die entsprechenden Haupt- und Nebenleitungen aus. 

3. Vervollständigen Sie Ihre Zeichnung mit allen benötigten Teilen

Bei der Bestimmung des Rohrdurchmessers sind die Durchflussmenge, der Druck, der zulässige Druckabfall und die Gesamtlänge des Netzes zu berücksichtigen. 

Achten Sie darauf, unsere Planungs- und Berechnungstools zu verwenden:

  • Entdecken Sie unsere Auswahltools für Aluminium- und Edelstahlrohre
  • Erfahren Sie mit unserer Planungshilfe mehr über Rohrleitungsdiagramme, Auslegungen und Berechnungen

4. Vervollständigen Sie Ihre Zeichnung mit allen benötigten Teilen

Sie benötigen vier Hauptelemente, wenn Sie mit einem größeren Druckluftnetz arbeiten:

  • Steigleitungen 
    Damit transportieren Sie Ihre Druckluft vom Erzeuger zu den Hauptleitungen.
  • Verteilerrohre (Hauptleitungen) 
    Damit verteilen Sie die Druckluft über den benötigten Bereich. 
  • Stichleitungen (Abzweige- und Nebenleitungen) 
    Diese leiten die Druckluft von den Hauptleitungen zu den Arbeitsplätzen.
  • Abnahmeort 
    Dort müssen die Teile des Leitungssystems mit dem Endverbrauchergerät verbunden werden.